Unsere Gemeinde
Eine Idylle am Federsee!
Mit unserer Gemeinde Alleshausen finden Sie einen Ort, der direkt an das idyllische Naturschutzgebiet Federsee grenzt. Eingebettet zwischen Wiesen, Wäldern und dem Heiligen Berg Oberschwabens, sind wir eine Oase der Ruhe und ein Ort zum Verweilen.
Mit den archäologischen Fundstellen auf unserer Gemarkung zeigt unsere Geschichte weit in die vorchristliche Zeit hinein. Das älteste Rad, Pfahlbauten, Keramikfunde, u.v.m. belegen die Besiedlung unseres Ortes in frühester Zeit.
Von unserem Aussichtspunkt, dem "Dollenkreuz" wird Ihnen ein Blick über den Federsee bis hin zur ganzen Alpenkette gewährt. Im Rücken findet sich unser oberschwäbisches Wahrzeichen, der Heilige Berg "Bussen". Ein vielfältiges Angebot an Rad- und Wanderwegen in Mitten unseres oberschwäbsichen "Traumes" erwartet Sie bei uns!
Die GEMEINDE Alleshausen konnte im Jahre 1972 anlässlich der Gemeindereform Ihre Eigenständigkeit bewahren. Neben der Hauptgemeinde Alleshausen gehört zu uns der Weiler Brasenberg, welcher sich direkt an Uttenweiler-Minderreuti anschließt. Unsere Gemeinde umfasst derzeit 535 Einwohner bei einer Gemeindefläche von 1136 ha. Mit einem Bildungs- und Sportzentrum, einem eigenen Kindergarten, einer Wasserversorgung sowie anderen kommunalen Einrichtungen sind wir für die Zukunft hervorragend aufgestellt. Unser ehemaliger stark landwirtschaftlich geprägter Charakter wendet sich zusehends zu einer tollen Wohngemeinde mit einem vielfältigen Gewerbeportfolio.
Das LEBEN in Alleshausen ist geprägt von Tradition, Gemeinschaft und Kreativität. Ausdruck hierfür sind mitunter das vielfältige Vereinsleben sowie die hervorragenden Bildungseinrichtungen. Ein gutes Angebot für Bürgerinnen und Bürger bietet unser Backhaus, der zukünftige Dorfladen sowie die Federseebank mit Ihrem Warenangebot. Die naheliegenden Städte und Großgemeinden mit Ihren großen namhaften Arbeitgebern sind mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und der guten Verkehrsanbindung leicht zu erreichen.
Unsere Wurzeln
Eine Reise in die Vergangenheit!
Die Siedlung Alleshausen wurde wohl in der frühmittelalterlichen Älteren Ausbauzeit angelegt. Der Ortsname geht vermutlich auf einen frühen Siedler zurück.
Der Überlieferung nach gelangte Alleshausen durch eine Schenkung Rudolfs von Rheinfelden († 1080) in den Besitz des Klosters St. Blasien. Der Ort wird erstmals 1150 urkundlich als Aleshusin erwähnt, 1254 wird es als Alashusen genannt.
Im 13. Jahrhundert ist ein Ulrich von Alhusen als Ministeriale des Grafen Hartmann von Grüningen bezeugt, dessen Namen auf einen Sitz bei Alleshausen zurückgeführt wird. Der Name der Siedlung ist aufgrund der damals oft gleichen Schreibweise in mittelalterlichen Quellen jedoch kaum von Altshausen zu unterscheiden, wodurch diese Zuschreibung nicht eindeutig ist. Eine Ministerialenburg südlich des Orts ist jedenfalls bis in das 17. Jahrhundert nachweisbar.
Der Ortsteil Brasenberg ist erstmals 1347 als Brahsenberg bezeugt.
1446 erwarb das Kloster St. Blasien die Vogtei Alleshausen von den Inhabern der österreichischen Herrschaft Warthausen, 1477 verkaufte es den Ort an das Kloster Marchtal.
Bei der Säkularisation ging Alleshausen mit Marchtal 1803 in den Besitz der Thurn und Taxis über, die es als Teil des Reichsfürstentums Buchau verwalteten, bevor es 1806 im Zuge der Mediatisierung unter die Staatshoheit des Königreichs Württemberg fiel. Alleshausen wurde als Teil des Oberamts Riedlingen verwaltet, 1938 kam es zum Landkreis Saulgau. Mit dessen Auflösung wurde der Ort 1973 Teil des Landkreises Biberach.
Unser Wappen
Symbole unserer Geschichte!
Das Wappen der Gemeinde wurde ihr im Jahre 1981 verliehen. Es zeigt auf rotem Wappenschild zwei schräg gekreuzte, golden brennende silberne Kerzen. Die Kreuzung der Kerzen überdeckt eine aus dem Unterrand wachsende goldene Ähre.
Die beiden Kerzen sind das Attribut des Hl. Blasius, der seit 1479 als Patron der Kapelle in Alleshausen belegt ist.
Sie erinnern zugleich an das Kloster St. Blasien, dem der Ort bis 1477 gehört hat.
Die Ähre bezieht sich auf den landwirtschaftlichen Charakter der Gemeinde.





